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Forschen für Herr und Frau Mustermann
Von der Liebe zur Geschwindigkeit

Prof. Dr.-Ing. Birgit Spanner-Ulmer liebt die Herausforderung und hasst Stillstand. 2004 gab die damals 41jährige ihren gut dotierten Posten bei Audi in der Produktentwicklung und der technischen Entwicklung auf und folgte dem Ruf zur Arbeitswissenschaft an die TU Chemnitz. Unter ihrer Federführung entwickelte sich das Institut zu einem gefragten Gesprächspartner für Unternehmen, allen voran die Autobranche. Jetzt verwirklicht sie zusammen mit der Universität und der sächsischen Immobilienbehörde „SIB“ das Projekthaus METEOR – Mensch, Technik, Organisation® – und schafft damit den Rahmen für ein außergewöhnliches Kompetenzzentrum in dem Wissenschaft und Industrie gemeinsam neue Lösungen für die Arbeitswelt der Zukunft entwickelt. Fast vier Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes werden in das Projekthaus fließen.

Die Studierenden von Prof. Birgit Spanner-Ulmer untersuchen, ob Technik das Leben erleichtert, eher verwirrt oder gefährdet. „Viele Menschen nutzen mit ihren Autos tagtäglich ein potenziell tödliches Werkzeug. Da muss man im Vorfeld sehr genau prüfen, was den Fahrer wirklich unterstützt“, erklärt die Arbeitswissenschaftlerin. Wenn es bei 180 Stundenkilometern auf der Autobahn plötzlich frenetisch piept, dann ist es wahrscheinlich, dass der Fahrer vor Schreck das Lenkrad verreißt. Zeigt das Piepen an, dass die Scheibenwaschflüssigkeit zu ende geht, ist die Information zudem zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich relevant. Im Flugzeug hingegen kann ein solches Warnsignal bei gravierenden Problemen wie Feuer oder Scherwinden nicht nur sinnvoll, sondern lebensrettend sein.

Quelle: La Viva, Januar 2011